13.09.2016 / Communiqués / / ,

Vernehmlassungsantwort zum Lehrplan 21

Politisches Interesse und Engagement will gelernt sein. Auf diesen Standpunkt stützte sich die JCVP Kanton Zürich bereits, als sie die kantonale Volksinitiative „Für mehr Staatskundeunterricht an Zürcher Schulen“ lancierte und tut dies auch heute wieder. 

Nach dem Rückzug der Volksinitiative hoffte die JCVP Kanton Zürich, dass ihr Grundanliegen im Vernehmlassungsprozess zum Lehrplan 21 Zuspruch findet und reichte vergangene Woche ihre Vernehmlassungsantwort ein.

Auch wenn die JCVP Kanton Zürich grossenteils die vorgeschlagenen Änderungen im Lehrplan 21 begrüsst, bemängelt sie vehement, dass politische Bildung, trotz ihrer unbestrittenen Wichtigkeit, im Lehrplan 21 kaum Gewicht findet. So wird einzig erwähnt, dass politische Bildung in einem fächerübergreifenden Unterricht stattfindet, genauere Erläuterungen hierzu fehlen jedoch gänzlich. Die JCVP Kanton Zürich betont auch hier wieder die Notwendigkeit einer politischen Bildung und für dessen Garant, eine stichhaltige Verankerung im Lehrplan 21.

So lässt die JCVP ZH in ihrer Vernehmlassungsantwort verlauten: “Nur wer die Funktionsweise und Möglichkeit der politischen Partizipation versteht, wird auch die Möglichkeit eines politischen Engagements in Betracht ziehen. Hier müssen die Schulen in die Pflicht genommen werden“.

Deswegen fordert die JCVP Kanton Zürich auch hier noch einmal, dass Staatskundeunterricht im Verlauf der letzten drei Jahre der obligatorischen Schulpflicht als ein eigenständiges Fach unterrichtet wird.

Vernehmlassungsantwort der JCVP Kanton Zürich (pdf)

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